Ten Years After
Dabei waren die Aussichten zu Beginn ihrer Karriere reichlich trübe: Bluesrock galt Ende der Sixties als Ladenhüter, was die Band jedoch nicht davon abhielt, ihr Ding konsequent durchzuziehen. Nach ihren ersten Albumveröffentlichungen beackerten sie Europa und setzten ihrem USA-Abstecher 1969 die Krone mit einem denkwürdigen Konzert auf - Woodstock!
Ihr Konglomerat aus Blues und Rock schlug bei den Massen wie eine Bombe ein. TYA sind für die Intensität ihrer Performance berüchtigt und haben sich ihren Platz im Rock-Olymp hart erarbeitet, indem sie über die Jahre hinweg ihrem Herzen gefolgt sind und immer noch das zelebrieren, was sie am besten können: urwüchsigen Bluesrock in rundum vollendeter Perfektion. Dafür vergöttern die Fans sie. Durch bestechende Grooves, packende Soloeinlagen und traumhaftes Zusammenspiel tragen diese Musiker ihren Sound ins 21. Jahrhundert. Leo Lyons (Bass), Ric Lee (Drums), Chick Churchill (Keyboard) und Joe Gooch (Guitar & Vocal) rocken die Welt mit ihren Hits “Love Like a Man” und “Going Home” - und am 6. März 2010 im Hoppegarden der Kulturwerkstatt.
Dafür stehen nicht zuletzt Titel und Musik ihres 2004er Albums “Now”, dessen Nachhaltigkeit Ten Years After im selben Jahr auf ausgedehnten Konzertreisen durch Deutschland, Belgien, Holland, Italien, die Schweiz, Skandinavien, Frankreich, Tschechien und Kanada unter Beweis stellten. In den beiden Folgejahren setzten sie noch einen drauf und beglückten die Bluesgourmets nicht nur europaweit, sondern auch in Nord- und Südamerika, Australien, Neuseeland, Singapur, Dubai sowie vielen weiteren Bühnen dieser Erde. Davon zeugt das Doppel-Livealbum “Roadworks” von 2005, das mit euphorischen Kritiken bedacht wurde. Obwohl die Gruppe keine Livepause einlegte, fand sie zwischendurch Zeit für neue Studioaufnahmen, die nach einer Bombenshow auf dem Rock-of-Ages-Festival in Seebronn unter dem Titel “Evolution” dem Winter 2008 gehörig einheizten.
Ten Years After werden auch 2010 heiß sein und mit dem gleichen Feuer zur Tat schreiten wie anno 1967. Es gilt also, diese geschichtsträchtige Bluestruppe nicht zu verpassen.

